HhG Rundum

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Das HhG blüht auf!

Weitere Pläne für die Schulhofgestaltung dank Kooperation mit Berufskolleg

Seit einiger Zeit kann man beobachten, wie sich der „Hintere Schulhof“ nach und nach verwandelt. Es gibt ein grünes Klassenzimmer, einen Teich, und es ist kaum zu übersehen, dass sich hier etwas verändert.

Ich hatte die Gelegenheit mit einem der Leiter dieser Projekte, Jens Buchholz, ein Interview zu führen und darüber, weshalb das alles gemacht wird.

Jens Buchholz ist ein Fachlehrer für Garten- und Landschaftsbau am Berufskolleg, welches neben dem Helmholtz-Gymnasium steht. Als das HHG auf die Idee kam die Schule ein wenig umzugestalten, gingen sie eine Kooperation mit dem Berufskolleg ein, da sie selbst einige schöne Gartenanlagen haben. Daraufhin hat er, nach einigen Besprechungen, sich die Schule mit einer seiner Klassen angesehen, und hat mit ihnen die Planung für die Umgestaltung des Schulhofs begonnen.

Danach haben sie sich auf den Umbau für den Teich und das grüne Klassenzimmer geeinigt. Um Kosten zu sparen, haben sie lediglich die Materialien gekauft und die meisten Sachen selbst gebaut.

Nun wollen sie auch noch, mit einer neuen Klasse das grüne Klassenzimmer begrünen, indem sie noch einige Blütenpflanzen anbauen, um so jenes noch ein wenig attraktiver zu gestalten. Die Beteiligung der Schüler an diesen Projekten geht dann als besonderes Engagement auch noch zusätzlich in die Note der jeweiligen Schüler mit ein. So ist es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Doch in nächster Zeit wird wohl ansonsten nicht mehr so viel kommen, da die Lehrer und Schüler des Berufskollegs mit der Gestaltung ihres eigenen Geländes noch sehr viel beschäftigt sind, und sie so nicht sehr viel Zeit haben sich auch noch für andere zu engagieren.

Jedoch wir können noch gespannt sein, wie sich das Ganze weiterentwickelt und wie unser Schulhof wohl in ein paar Jahren aussehen wird – und ob sich nicht vielleicht doch noch die Gelegenheit bietet, die Kooperation aufrecht zu erhalten.

-Johannes B. Przewodnik, EF

 
 
 
 

Gewusst, wie Sport verbinden kann

Hinsbeck.

Ein kleiner Doppeldeckerbus fährt über eine holprige Straße aus Erde und Steinen. Ich drängele mich durch die Reihen und stelle mich dem Koffergewühl. Dann schaue ich mir zum ersten Mal das Lager an, in dem ich die nächste Woche verbringen werde.

Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck.

Es ist Mittwoch, der dritte Tag des Ausflugs. Wir sind in drei Zehnerzimmern untergebracht, weil wir genau 30 Kinder sind. Unsere Klasse spielte Baseball, ist geklettert und hat vieles Anderes gemacht. Heute ist der große Tag: Alle fahren nach Xanten, einem ehemaligen Römerdorf.

Wir besuchen das Freilichtmuseum dort.

Die nachgebauten Häuser, Thermen und Gegenstände sollen fast die Hälfte der Fläche einnehmen, die die Stadt besitzt.

Nach ein paar Zwischenfällen (z.B. Übelkeit bei Kindern) bei der kurvigen Busfahrt sind wir wieder angekommen. Es war echt interessant. Der Reiseführer hat erzählt, dass das Sprichwort „Ein Geschäft machen“ von Römern, die auf ihren Plumpsklos Verträgebabgeschlossen haben, kommt. Der Mann hat uns nahegebracht, welche Werkzeuge damals benutzt wurden. Kurzum: Die Führung war sehr lehrreich.

 

Feedback zur Unterkunft:

Als Einstufung für die Unterkunft gebe ich ein „okay“.

Die Zehnerzimmer waren eindeutig zu eng. Es gab einen Süßigkeitenstand, wo weder auf Zusatzstoffe, noch auf Qualität geachtet wurde. Die einzige Telefonzelle gab außerdem kein Wechselgeld!

 

Auf der anderen Seite gab es viele sportliche Angebote, sodass man viele neue Erfahrungen machen konnte. Wir hatten dadurch einen recht straffen Zeitplan. Die Häuser waren außerdem abgegrenzt, sodass man sich nicht gestört hat.

Und ihr fragt euch, wie der Rest der Woche gewesen ist?

Fahrt einfach selbst hin oder schaut euch Bilder an, es lohnt sich wirklich!

(Infos)

Lage: In Rheinland-Pfalz; Hinsbeck ist ein Stadtteil vom Nettetal

Website: Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck-Startseite

 

-Joshua Hentschel, 7a (damals 5a)

 

Bildergebnis für duisdorf

Duisdorf – top für Schüler oder ein Rentnerparadies?

 

Ganz ruhig und entspannt nach dem Einkaufen gehen Frau und Herr Herrmann die Duisdorfer Straßen entlang. “Viel zu lange Wege und wenige Bänke”, meint Herr Herrmann (90) etwas beschwerend, “Es ist sicherlich kein Stadtteil für Rentner.” 

Aber stimmt das wirklich? Sieht man etwa nicht viele ältere Menschen in Duisdorf? 

“Es gibt viele gute Einkaufsmöglichkeiten.”, erklärt Frau Herrmann (77), “Nur dieser Boden, bei Schnee und Nässe sehr gefährlich. Aber euch jungen Leuten macht das ja nichts.” 

Sie lächelt und fängt an von ihrer Kindheit zu sprechen.

Doch anscheinend sind die Meinungen darüber geteilt: Herr Zabilinski (40), erklärt ohne zu zweifeln seine eigene Ansicht: “Duisdorf ist auf jeden Fall besser für Rentner. Es gibt viele Geschäfte, und es ist ruhig hier. Was sollen denn Jugendliche hier machen? Naja, vielleicht wären nur die paar Fitnessstudios was für sie.”

 

Es ist ein ruhiger Nachmittag  und nicht viele Menschen sind zu sehen. Die meisten sitzen in Restaurants oder fahren mit dem Fahrrad vorbei, und einige Ältere gehen durch die Straßen. “Ab 14 Uhr kommen mehr Schüler vorbei, aber später nachmittags sind meist Ältere zu sehen.”, erzählt Frau Schindelka (39), die Chefin eines Buchladens, deutlich und überzeugend, “Aber ansonsten ist Duisdorf ein Familienstadtteil! Immer kann man Mütter mit Kindern beobachten. Vor allem Vormittags. Es gibt ja Schulen, Parks, Läden und Ärzte in Duisdorf. Dazu ist es noch gleichzeitig etwas ländlich aber auch nah am Zentrum.”

An einigen Stellen sieht man deutlich leere Gebäude, die renoviert und bald neu eröffnet werden, doch wie es scheint gibt es kaum Glaube an eine Veränderung im Stadtteil: “Veränderung? Von der Stadt wird hier nicht viel gemacht. Es wird wahrscheinlich so bleiben.”, behauptet ein Geschäftsführer.  Wünsche gibt es jedoch schon: „Eine Bank wäre gut. Eine hat vorhin geschlossen und bis zur nächsten dauert es ein bisschen länger und mit dem Bus zu fahren ist ein bisschen komplizierter für uns Ältere.” erläutert Herr Herrmann (90) lachend, “Ich hoffe, es werden Veränderungen durchgeführt, da ja Duisdorf eigentlich ein sehr schöner Stadtteil ist.” 

Zum Beispiel würde ein besserer Boden es nicht nur den Älteren erleichtern, sondern auch den jungen Fahrradfahrern. Somit könnte man einem Gleichgewicht für jedes Alter in Duisdorf zumindest etwa näher kommen.

-Reportage Oleksandra Shymko, 9d

 

 

Wettbewerbe für HhGenies

 

Am Donnerstag den 14. November fand wieder die zweite Runde der Matheolympiade statt. Ungefähr 20 Schülerinnen und Schüler hatten sich für die 2. Runde qualifiziert, von denen fast alle bereits voriges Jahr erfolgreich teilgenommen hatten. So waren auch die beiden Schüler, die letztes Jahr sogar unter die Besten 10 aus ganz NRW gekommen sind, dieses Jahr wieder dabei. Am 28. November, also zwei Wochen später, wird sich herausstellen, ob unsere Schule dieses Jahr wieder erfolgreich war – und ob vielleicht sogar einige wenige 1. Plätze dabei sind, die dann im März zur 3. Runde, also der Landesweiten Runde, nach Hamm fahren dürfen.

 

Derweil konnten die sprachlich begabten sich ebenfalls bei einem Wettbewerb messen und ihr Können unter Beweis stellen: Dem Vorlesewettbewerb. 

Jährlich findet für die 6. Klassen der sogenannte ,,Vorlesewettbewerb” statt. Die bereits gewählten Klassensieger übenfleißig für den Wettbewerb zwischen den vier Klassen in der Hoffnung, als Vertreter der Klasse in die Zweite Runde zu kommen – oder vielleicht sogar als Vertreter der Schule in die Regionale Runde.

 

Das HhG im Fernsehstudio

Ein Tag beim WDR

Köln. Wir, die Schülerzeitung AG, auf dem Weg zum WDR. Eine gute Gelegenheit, um das Fernsehen, die Sendungen und den Journalismus an sich näher kennenzulernen, um zu erfahren, was sich hinter den Kulissen verbirgt. Ob es so ist wie wir uns es vorstellen, erfahren wir erst, als wir endlich nach etwas Suchen den Eingang zum Besucherservice des WDR gefunden hatten. Nach einem kurzem Einführungsfilm folgte die eigentliche Führung. Dort wurden uns viele verschiedene Umgebungen gezeigt. Wir haben sowohl Studios von Sendungen wie „Hart aber fair“ oder „Morgenmagazin“, als auch die unglaublich vielen Kameras und Beleuchtungen, den sogenannten Elefantengang, in dem einem Kind der Traum erfüllt wurde, auf einem Elefanten zu reiten und die Aufnahmeräume von Geräuschen und Stimmen für Hörspiele gesehen. Unsere Führungsperson Lara Nikolaus, die im Publikumsservice der WDR-Studios in Köln tätig ist, war dazu bereit mir ein Paar Fragen zu beantworten.

 

hermannDIGITAL: Wie ist ein Tag in den WDR-Studios hier in Köln gestaltet?

Lara Nikolaus: Na ja, es kommt drauf an in welchem Bereich gearbeitet wird. Während hier Sendungen zu verschiedensten Themen gedreht werden, arbeite ich im Publikumsservice. Ich organisiere und plane Führungen. Meistens führe ich zwei bis drei Gruppen pro Tag. Dazu muss ich auch noch recherchieren, um zu wissen ob sich irgendwas verändert hat. Anschließend bringe ich die Besucher zurück und fülle Tageslisten aus.

 

hermannDIGITAL: Was ist das Interessanteste für Sie bei dieser Arbeit?

Lara Nikolaus: Eigentlich finde ich die Arbeit an sich sehr interessant. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich sagen, es ist am interessantesten, Produktionen mitzuerleben und auch an sich die Abläufe.

 

hermannDIGITAL: Was ist das Stressigste dagegen? 

Lara Nikolaus: Gar nichts. Vielleicht nur, dass man bei den Führungen frei sprechen und schlagfertig sein muss.

 

hermannDIGITAL: Es scheint als wäre hier viel los in den Studios. Wie hat es sich also hier in den letzten Jahren verändert bzw. entwickelt?

Lara Nikolaus: Es hat sich echt viel verändert. Die Sendungen sind anders, und neue sind dazu gekommen. Es hat sich alles viel mehr an Jugendliche angepasst, so dass sie auch selbst Beiträge machen können, zum Beispiel beim Funk. Außerdem wird das Filmhaus komplett abgerissen und schlussendlich erneuert, und es wurde der sogenannte Newsroom eingeführt, wo viele Sachen zusammengelegt sind.

 

hermannDIGITAL: Als letztes würde mich interessieren, was Sie denken, was die WDR Studios hier in Köln ausmacht?

Lara Nikolaus: Ich würde sagen, es ist besonders, da es unter der Erde und dazu noch in der Innenstadt ist. Es ist ja schon fast direkt am Kölner Dom. Normalerweise sind die Studios eher außerhalb der Innenstadt gelegen.

Info Kasten

WDR =  Westdeutscher Rundfunk 

Gegründet: 1955

Mitarbeiteranzahl (weltweit): 4.317 

Die bekanntesten Programme: Das erste, Hörfunk, Die Sendung mit der Maus, 1 Live

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-Oleksandra Shymko, 9d

WDR Köln