Wusstest du schon…?

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Im Unterricht zocken???

Schwedische Schule bietet Minecraft als Schulfach an

 

Was ist Minecraft eigentlich?

Minecraft ist ein Openworld Spiel, das bedeutet, dass man in einer unendlich großen Welt aus Blöcken ist. Man kann sich aussuchen, ob man in einer Welt ist wo man sich alles selber erarbeiten muss oder alle Blöcke zur Verfügung hat. Diese zwei Spielmodi nennt man Creative- und Survivalmodus beziehungsweise Kreativ- und Überlebensmodus.

Da man viel mit Blöcken baut, kann man sich das Spiel auch als Legospiel vorstellen. Während man im Kreativmodus unbesiegbar ist, wird man im Überlebensmodus fast immer von feindlichen Kreaturen angegriffen. Die wohl bekannteste Kreatur ist der Creeper. Als Notch (der Erfinder von Minecraft) probierte, ein Schwein zu erschaffen, entstand durch einen Coding-Fehler der Creeper. Ein richtiges Ende gibt es bei Minecraft nicht, sondern nur ein sogenannten Endboss namens “Enderdrache”.

 

Wo gibt es Minecraft als Pflichtfach und was macht man dort?

An einer Schule in Stockholm in Schweden gilt Minecraft als Pflichtfach, aber nicht um gegeneinander zu kämpfen [PVP], sondern um mehr zum Stadtbau zu lernen. Das heißt nicht, “Wer die schönsten Häuser baut ist der Beste” sondern, dass man eine gute Stadtplanung macht und auch an wirklich alles denkt. Dies soll zur Hilfe im Erdkundeunterricht dienen. In der Schule in Schweden gibt es Minecraft als Schulfach ab 13 Jahren. Das entspricht der siebten und achten Klasse.

 

Ist Minecraft auch was für unsere Schule?

Um diese Frage zu klären, habe ich Frau Bulian (eine Erdkunde Lehrerin) dazu befragt. „Für zwei Schulstunden könnte Minecraft den Kindern helfen, aber auf Dauer eher nicht.“ Auf die Frage, ob sie Minecraft als Schulfach als sinnvoll erachtet, antwortete sie mit Nein.

– Paul, 6a